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Dem Trauma begegnen

In meiner täglichen Arbeit als Physiotherapeutin begegnen mir immer wieder Menschen, die an hartnäckigen Schmerzsyndromen oder Bewegungseinschränkungen leiden, für die es augenscheinlich keine physiologische Erklärung gibt. Etliche haben bereits eine Odyssee auf der Suche nach Linderung ihrer Beschwerden hinter sich, werden mit dem Etikett „psychosomatisch“ versehen und sich selbst überlassen.

In ihrer Anamnese finden sich häufig Traumata verschiedenster Art wie Unfälle, Operationen, kritische Lebensereignisse, Gewalterfahrungen im Kindes- und Erwachsenenalter. In meiner Auseinandersetzung mit diesem Phänomen bin ich auf Peter Levine und seinen Ansatz der Traumatherapie – Somatic Experiencing® – gestoßen. Das besondere an diesem Ansatz ist, dass oftmals bereits in wenigen Sitzungen eine erhebliche Symptomreduktion erreicht werden kann. Bei diesem schonenden Verfahren ist es nicht notwendig, alle Inhalte detailiiert aufzuarbeiten, weil die Methode auf der Basis des Nervensystems und der verschiedenen physiologischen Stressverarbeitungsmuster basiert, so dass es völlig ausreicht, sich dem Trauma selbst zuzuwenden.

Somatic Experiencing®
Unter somatic experiencing® versteht man die Bewältigung und Verarbeitung von einscheidenden Erlebnissen wie Schocktraumata nach Unfällen, Krankheiten, Operationen, Stürzen oder Gewalt und Verlust. Die Aufarbeitung des Erlebten für Körper und Psyche bedürfen oft einer besonderer Hilfestellung um die Geschehnisse bis in die Tiefe verarbeiten. Weitere Informationen.


dipl.-theol. martina gebhard hp

marina-gebhard2heilpraktikerin
somatic experiencing® practitioner
physiotherapeutin

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